Biographie
Via Nova – das sind Alexander Kamenarov, Georgi Varbanov, Rupert Struber
und Johannes Eder. zwei Nationen (Bulgarien und Österreich) vereint das
2003 in Salzburg gegründete Perkussions-Ensemble, dessen Name Programm
ist: Von Anbeginn wollten die vier jungen Musiker auf ihren Instrumenten
neue Wege einschlagen, um die Vielseitigkeit der Klangmöglichkeiten des
oft unterschätzten Schlagwerks zur Geltung zu bringen.
Die jungen Virtuosen überzeugten bei
Fernsehauftritten im MDR und ZDF, bei Radio-Live-Mitschnitten durch WDR
und Ö1 und bei zahllosen Konzerten Publikum und Kritiker großer
Festivals wie dem Festival Echternach, den Salzburger Festspielen, dem
Carinthischen Musiksommer, den les muséiques (Basel), den Sofia
Kammermusikwochen, dem Finca Festival Gran Canaria, dem Musicastello
(Italien), der Taipei International Percussion Convention, dem Hong Kong
Drum Festival von ihrem Ausnahmetalent, denn sie „lassen die Trommeln
singen“. Ob mit Chor, Orchester, Instrumental- und Gesangssolisten oder
allein, Via Nova gelingt es immer wieder sein Publikum durch sein
Feingespür für verschiedenste Stile, seine Vielfältigkeit im Ausdruck
und seine starke Bühnenpräsenz in den Bann zu ziehen. Das Zusammenspiel
ist dem eines Streichquartetts mehr als
ebenbürtig.
Via Nova bleibt jedoch immer seinem Namen treu und erweitert stetig sein
Repertoire durch Auftragskompositionen und anspruchsvolle Arrangements.
„Besser kann man Bach auf Schlaginstrumenten fast nicht spielen!“,
schrieb bspw. die Zeitung Luxemburger Wort über die Interpretation von
Bachs Fuga Nr. 20 aus dem Wohltemperierten Klavier, Bd. 1. Das Quartett
ist auch begehrter Partner bei kunstübergreifenden Projekten. So
arbeitete Via Nova 2006 und 2007 mit dem Photographen Konrad Laimer und
den Komponisten Eduard Demetz und Herbert Grassl zusammen.
Eine Fülle an Ideen und den Sinn für authentisches Musizieren vereint
dieser Klangkorpus in sich. Ausgezeichnet wurde er dafür 2005 bei der
International Percussion
Competition Luxembourg, wo sich Via Nova den ersten Preis, sowie
zwei weitere Preise erspielte. Die größte Anerkennung erhält das
Quartett aber immer noch vom Publikum: „Die Zuhörer waren aus dem
Häuschen. Stehend erklatschten sie sich noch drei Zugaben, eine
packender als die andere. Ein Perkussionsabend der Superlative! Auf ein
baldiges Wiederhören, ihr Naturmusiker der Via Nova Percussion Group!“.